· Feste und Traditionen ·

Spanien ist bekanntlich das Land, in dem das Wort „Fiesta“ (Fest) seiner tatsächlichen Bedeutung volle Ehre macht.

Das reiche, spanische Kulturerbe hat dazu geführt, dass alle Regionen des Landes, sogar das kleinste Dorf, ein eigenes Fest hat, das seit Jahrhunderten von Generation auf Generation übertragen wurde.

Weltbekannt sind die „Sanfermines“ in Pamplona, die „Fallas“ in Valencia oder das Aprilfest bzw. „Feria de Abril“ in Sevilla, aber es gibt landesweit etliche traditionelle Feste, die über das ganze Jahr lang stattfinden.

Angefangen bei „La Tamborrada“, die im Februar in der wunderschönen Stadt San Sebastián stattfindet, über die farbenfrohen Karnevalsumzüge auf Teneriffa, die Pilgerfahrt von „El Rocío“ in Huelva oder die größte Tomatenschlacht der Welt, „La Tomatina de Buñol“, gibt es in Spanien Festlichkeiten für jeden Geschmack und jedes Alter.

Unter den Folkloretraditionen sind zweifelsohne die Stierkämpfe und der Flamenco die meist bekanntesten außerhalb Spaniens. Obwohl man heutzutage fast in jeder spanischen Stadt ein Flamencolokal finden kann, ist es in Andalusien, wo man die Essenz und die Wurzeln des Gesanges, der Gitarre und des Flamencotanzes finden kann.

Weitere Traditionen, wie die „Castells“ in Katalonien, Menschentürme aus mehreren Etagen, das Theaterstück „Misterio de Elche“ oder die blumenreichen „Patios“ in Cordoba, haben es sich redlich verdient, in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes in Spanien aufgenommen zu werden.